1 / 1421

Chelsea Flower Show: Gartendesigner streiten über AI-Einsatz

TL;DR

Bei der Chelsea Flower Show in London kommt es dieses Jahr zum Eklat: Star-Designer Matt Keightley setzt für seinen Garten auf AI und hat ein Tool gelauncht, das Gartendesigns automatisieren kann. Das sorgt unter Gartendesignerinnen und -designern für Aufruhr – Keightley hat schon für Prinz Harry Gärten entworfen und gilt als einer der prominentesten Namen der Szene. Die Branche spaltet sich an der Frage: Ist AI im Gartendesign eine kreative Hilfe oder das Ende der handwerklichen Kunst?

Nauti's Take

Was Keightley macht, ist clever: AI nimmt ihm Stunden an Routineplanung ab und er kann sich auf die kreativen Entscheidungen konzentrieren. Spannend, wie schnell sich Designvarianten so durchspielen lassen.

Die Kehrseite: Wenn niemand mehr trennen kann, wo der Mensch aufhört und der Algorithmus beginnt, verliert die Disziplin ihren handwerklichen Kern. Wer AI als Skizzentool nutzt, gewinnt Tempo – wer sie als Autor ausgibt, riskiert die Glaubwürdigkeit der ganzen Branche.

Quellen