Can AI equalize political campaign ads – or will it remain a tool for spreading lies?

TL;DR

Jonathan Rinaldi, Kandidat für den Stadtrat in Queens, veröffentlichte 2025 AI-generierte Fake-News im CNN-Look und erfundene Endorsements gegen Lynn Schulman. Schulman blieb im Rennen und gewann klar. Am 24. Juni wurde Rinaldi wegen mutmaßlicher Urkundenfälschung angeklagt. Er nennt die Posts Satire und politische Kunst, lokale Behörden sehen mögliche Wählertäuschung.

Nauti's Take

Das Demokratisierungsargument klingt bequem: weniger Geld, mehr Reichweite, gleiche Bühne. In der Praxis demokratisiert AI zuerst die Produktion, nicht die Verantwortung.

Wer ein falsches CNN-Stück oder ein erfundenes Endorsement baut, macht keinen cleveren Low-Budget-Wahlkampf, sondern testet, wie viel Täuschung Plattformen, Wähler und Behörden schlucken. Sinnvolle Regeln sollten weniger auf das Wort AI starren und härter auf den Kern: Wird eine reale Person, Quelle oder Unterstützung vorgetäuscht?

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Der Fall zeigt, warum AI in Kampagnen mehr ist als ein neues Kreativtool. Kleine Kandidaten bekommen billig Produktionskraft, aber dieselbe Technik senkt auch die Kosten für erfundene Belege, falsche Endorsements und synthetische Empörung. Regulierung steckt zwischen Wahlbetrug, Satire und Meinungsfreiheit fest.

Quellen