ByteDance bremst KI-Videotool Seedance 2.0 nach Klagedrohung von Disney
TL;DR
ByteDance schränkt seinen neuen KI-Videogenerator Seedance 2.0 ein – nachdem viral gegangene Deepfake-Videos von Tom Cruise und Brad Pitt Disney zu Klagedrohungen und Hollywood zu einem Aufschrei veranlasst haben.
Key Points
- Seedance 2.0 wurde erst wenige Tage zuvor veröffentlicht; die Reaktion aus Hollywood war unmittelbar: Disney, Paramount und Branchenverbände protestierten offiziell
- Das Tool erstellt täuschend echte Clips berühmter Personen per simplem Textprompt – eine Fähigkeit, die die Filmbranche als existenzielle Urheberrechtsbedrohung wertet
- ByteDance hat Seedance 2.0 in Reaktion auf den Druck gezielt eingeschränkt und erklärt, an verbesserten Schutzmaßnahmen zu arbeiten
- Der Fall zeigt ein strukturelles Dilemma für KI-Videogeneratoren: Je realistischer die Ausgaben, desto schneller geraten sie in rechtliche und gesellschaftliche Graubereiche
Nauti's Take
Überraschung: Ein KI-Tool, das Hollywood-Stars ohne Erlaubnis in beliebige Szenen setzt, stößt auf Widerstand. ByteDance hat die Grenzen des rechtlich Machbaren mal wieder ausgetestet – und muss jetzt zurückrudern.
Für KI-Entwickler ist das ein klares Signal: Ohne robuste Safeguards gegen Deepfakes von Prominenten wird der nächste Videogenerator ebenfalls schnell gebremst.