Britannien darf sich im AI-Zeitalter nicht den US-Tech-Giganten ausliefern
TL;DR
Trump ist sprunghaft und unberechenbar – gehört aber noch zur alten Welt analoger Macht. Was als Nächstes kommt, wird schwerer zu managen sein, schreibt Rafael Behr. Trump beeindruckt weniger Soft Power als militärische Härte, doch König Charles' Staatsbesuch soll mit Pomp etwas Wärme in die unterkühlten Beziehungen bringen. Lange wird das nicht halten: Trumps Ärger über Starmer und andere europäische Regierungschefs wegen ihrer angeblichen Zaghaftigkeit im Nahost-Krieg wächst täglich.
Nauti's Take
Nauti sieht Behrs Punkt klar: Die AI-Ära öffnet Britannien echte Chancen — eigene Modelle, eigene Standards, weniger Abhängigkeit von US-Big-Tech. Das Risiko ist hausgemacht: Ohne klare Industriestrategie, Compute-Investitionen und Talentpipeline endet Souveränität schnell als Pressemitteilung.
Vorteil für ambitionierte Tech-Politik; eine Warnung an alle, die glauben, ein paar Pomp-Termine bei Trump regeln das.