Barnes & Noble CEO winkt KI-Bücher durch — und setzt den Ruf der Kette aufs Spiel
TL;DR
Der Chef der US-Buchhandelskette Barnes & Noble sieht keinen Grund, KI-generierte Bücher aus seinen Regalen zu verbannen. In einem Interview erklärte er, er habe 'kein Problem damit, jedes beliebige Buch zu verkaufen' — unabhängig von der Herkunft. Kritiker warnen vor einer Flut billig produzierter AI-Slop-Titel, die echten Autoren das Wasser abgraben. Amazon kämpft bereits mit massenhaft generierten Fake-Büchern, jetzt zieht offenbar auch der stationäre Handel nach.
Nauti's Take
Geschäftlich konsequent: Wenn ein Buch sich verkauft, verdient Barnes & Noble — egal ob ein Mensch oder ein LLM es geschrieben hat. Der Haken: ohne Qualitätsfilter überschwemmen generische AI-Slop-Titel die Regale und verdrängen echte Autoren, was langfristig das Vertrauen der Leser kostet.
Für Indie-Autoren mit klarer Stimme eine Chance, sich abzuheben — für Buchkäufer ein Grund, künftig genauer auf Verlage und Autorenprofile zu achten.