Amazons neuer AI-Standort könnte eine der schmutzigsten Kraftwerksanlagen der USA antreiben
TL;DR
Amazon investiert in ein neues Gaskraftwerk in Pecos County, Texas, das ein eigenes Rechenzentrum mit bis zu 7,65 Gigawatt Strom versorgen soll. Die Anlage mit 35 Gasturbinen wäre zunächst vom texanischen Stromnetz getrennt und würde damit direkt an den Bedarf des Data Centers gekoppelt. Laut New York Times könnte sie zu den größten einzelnen Treibern von Treibhausgasemissionen in den USA gehören.
Nauti's Take
Ein eigenes Kraftwerk direkt am Rechenzentrum löst ein reales Problem, weil Netzengpässe der größte Bremsklotz beim AI-Ausbau sind und das öffentliche Netz nicht zusätzlich belastet wird. Der Preis dafür sind 35 Gasturbinen, die zu den größten Einzelquellen von Treibhausgasen im Land zählen könnten.
Wer Cloud-Anbieter oder eigene Kapazität bewertet, fragt nach Strommix, Auslastung und Laufzeit der Energieverträge, bevor Standortentscheidungen fallen.