Alexa+ darf jetzt fluchen – dank neuem Sassy-Persönlichkeitsmodus
TL;DR
Amazon hat für Alexa+ einen neuen Persönlichkeitsmodus namens 'Sassy' eingeführt, der zensierte Flüche erlaubt – gedacht für Erwachsene.
Key Points
- Die Aktivierung erfordert mehrere Sicherheitshürden: kein Amazon Kids-Profil auf dem Account, zusätzliche Checks wie Face-Scans.
- Amazon beschreibt den Modus als Mix aus 'ungefilteter Persönlichkeit', scharfem Witz, gespielter Sarkasmus und gelegentlichem zensierten Fluchen.
- Konkret getestet wurden bislang nur milde Ausdrücke wie 'damn' und 'hell' – wie echte Zensur technisch umgesetzt wird, ist noch unklar.
- Beim Aktivieren warnt Amazon ausdrücklich vor 'reifem Inhalt'.
Nauti's Take
Ein Alexa, das flucht – klingt nach einem Gag, ist aber ein ernstes Signal: Amazon versucht, dem oft kritisierten Alexa+ emotionale Substanz einzuhauchen, nachdem der Launch eher schleppend verlief. Das 'Sassy'-Feature ist Marketing-Intelligenz verkleidet als Persönlichkeitsmerkmal.
Die echte Frage ist nicht, ob Alexa 'damn' sagen darf, sondern ob zensiertes Fluchen irgendjemandem das Produkt sympathischer macht – oder ob es schlicht ein PR-Move ist, der in Headlines funktioniert, im Alltag aber niemanden bewegt.