AI-Werbung für US-Wahlen wird zur Realitätsschmiede für Deepfakes
TL;DR
Im US-Wahlkampf entstehen mit generativer AI politische Anzeigen über angeblich geschändete Bibeln, Luxusessen und ein Brettspiel mit einer „Death to America“-Karte. Laut Wesleyan Media Project flossen bis zum 11. Oktober rund 137 Millionen Dollar in 220 AI-generierte Anzeigen, überwiegend von Republikanern. Vier Bundesstaaten verbieten bestimmte Deepfake-Einsätze, 27 verlangen Hinweise auf AI-Nutzung.
Nauti's Take
Für kleine Teams ist die Quellenprüfung der erste Pflichtschritt: Vor jeder Analyse einer politischen Anzeige sollten Originalvideo, Veröffentlichungsdatum, Absender und ein möglicher AI-Hinweis gesichert werden. Die Zahlen zeigen den wachsenden Umfang, belegen aber noch nicht die Wirkung einzelner Motive oder die Verlässlichkeit jeder Einordnung.