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AI-Überwachung überall: Warum Krimi-Autoren um ihre Plots kämpfen

TL;DR

Kameras an jeder Ecke, Nummernschild-Scanner und AI-Videoauswertung machen den perfekten Mord zur Fiktion. Genau das wird für Krimi-Autoren zum Handwerksproblem: Ein glaubwürdiger Whodunnit muss heute erklären, warum Handydaten und Überwachungsvideos den Täter nicht schon auf Seite zehn überführen. Laut Futurism recherchieren Autorinnen und Autoren deshalb technisch deutlich genauer, verlegen Handlungen in Funklöcher, bauen gezielt Datenlücken ein oder machen den Überwachungsapparat selbst zum Gegenspieler.

Nauti's Take

Krimi-Autoren liefern hier unfreiwillig eine gute Übung: Wer einen Mord konstruieren muss, der trotz Kameras, Handydaten und Gesichtserkennung unentdeckt bleibt, kartiert damit auch die realen Lücken dieser Systeme. Die Chance für Teams liegt darin, denselben Blick auf die eigenen Daten zu richten und zu prüfen, wo Erfassung wirklich lückenlos ist.

Das Risiko: Was in der Fiktion Plot-Problem heißt, ist im Alltag eine Frage von Fehlerquoten und Zugriffsrechten, und die klärt kein Roman.

Quellen