AI-Musik in den Charts: Verlieren Musiker den Kampf?
TL;DR
AI-Tracks schleichen sich in die Charts, während Labels hektisch versuchen, sich an eine neue Normalität anzupassen, in der Hits per Knopfdruck entstehen. Der Wettstreit um den Sommerhit dreht sich dieses Jahr weniger um die Frage, welcher Song vorne liegt, sondern ob er überhaupt echt ist. Ein Beispiel: Fenix Flexins Single Rubberz steht auf Platz 58 der Billboard Hot 100 und hat über 35 Millionen Spotify-Streams, klingt aber nach 80er-Synth-Pop mit einer Stimme, die nichts mit dem Trap-Rapper zu tun hat.
Nauti's Take
Die Produktionshürde fällt, und für Kreative ohne Studiobudget ist das eine echte Möglichkeit, überhaupt gehört zu werden. Das Problem ist die Kennzeichnung: Wenn 35 Millionen Streams nichts darüber verraten, ob ein Mensch gesungen hat, verlieren Hörer und Urheber die Orientierung.
Profitieren werden Labels mit sauberen Lizenzverträgen, unter Druck geraten Session-Musiker und alle, deren Stimme zum Trainingsmaterial wird.