Accenture knüpft Beförderungen an KI-Nutzung – wer nicht mitzieht, bleibt stehen
TL;DR
Accenture macht die aktive Nutzung interner KI-Tools zur Voraussetzung für Beförderungen ab Senior-Manager-Ebene.
Key Points
- Betroffen sind Senior Manager und Associate Directors – sie müssen regelmäßige KI-Nutzung nachweisen, um für Führungsrollen in Frage zu kommen.
- Das Unternehmen trackt die Tool-Nutzung aktiv und informierte Betroffene per interner E-Mail über die neue Richtlinie.
- Accenture beschäftigt weltweit über 700.000 Mitarbeitende und hat bereits 1,2 Milliarden Dollar in eigene KI-Schulungsprogramme investiert.
- Der Schritt könnte als Blaupause für andere Beratungshäuser dienen – McKinsey und Deloitte setzen bisher auf freiwillige KI-Adoption statt Pflicht.
Nauti's Take
Accenture macht KI-Nutzung zur Karrierebedingung – das ist weniger Förderung als Druckmittel. Wer KI nicht nutzt, wird nicht befördert.
Clever für die Adoption-Zahlen, aber echte Kompetenz entsteht nicht durch Pflicht. Die Frage ist, ob Mitarbeitende jetzt sinnvoll mit KI arbeiten oder nur Klicks produzieren, um im System sichtbar zu sein.